Danke.

Jetzt, wo ich die Fünfzig überschritten habe und an einen neuen Abschnitt meines Lebens angekommen bin, möchte eine kurze Zusammenfassung machen.

Ich habe Jahreswechsel erlebt,Jahrzehnte wechseln sehen, ein Jahrhundert und Jahrtausendwechsel mit erlebt.

Unzählige Regierungswechsel in Italien verfolgt und mich immer gefragt, ob die Italiener das als so eine Art Volkssport ansehen.

Die Enstehung vom Internet, die rasante Entwicklung der Datenübertragung waren auch in meinen Leben Meilensteine der Technik.

Menschen, die auf den Mond spazieren gingen und Mediziner die immer noch kein Mittel gegen Aids gefunden haben.

Zwei bewegende Momente in der Geschichte waren sicherlich die Rückgabe Englands der Kronkolonie Hong Kong an China und der Fall der Mauer.

Der Tod vieler Fotografen hat mich immer wieder betroffen gemacht. Das Wissen, sie machen nie wieder spannende, aufregende, sinnliche Fotos, hat mich traurig gemacht.

Im Laufe der Zeit liebe Menschen kennengelernt, zugesehen, wie aus Internetforen Familien geworden sind.

Aber auch immer wieder Menschen zu Grabe getragen. Um gleich wieder mitzuerleben, wie Freunde neuen Menschen das Leben schenken.

Aufregend war für mich auch die Verbreitung der digitalen Fotografie zu erschwinglichen Preisen. Mein Umstieg von Analog zu Digital war ein Quantensprung in meinen Leben.

Bedanken möchte ich mich hier vor allen bei allen Arbeitgebern, die mich in 37 Berufsjahre beschäftigt haben, mir die Weiterbildung und Fortbildung ermöglich haben.

Bedanken möchte ich mich aber auch bei meiner Frau Monika, manchen auch als Kyoto Mariko oder Doro bekannt. Sie war mir immer ein Topmodel, für jede bildnerische Szene ein Juwel. Nie verlegen, wenn es mal was neues auszuprobieren galt. Für ihr Verständnis und Vertrauen mir gegenüber bei der Aktfotografie mit fremden Modeln möchte ich mich bedanken.

Desweiteren möchte ich mich bei Manfred „ Buddha“ Cuntz für seine Mühen und Aufbau des Aktfotoclub bedanken.

Der Reigen geht weiter mit Michael Schiller, der sich ebenfalls als unermüdlicher Freund erwiesen hat.

Meinen „ Lehrer“ Micheal Quack gilt ein ganz besonderer Dank. Stets bemüht mir Wissen zu vermitteln.

Fehlen darf hier nicht Marcello Rubini, dessen schulische Ausbildung sich immer wieder in seinen Bildern wiederfindet. Von ihn hab ich mir so manche Farbliche und Austattung von Szenen abgeguckt.

Nein, Stefan Meiners , Butow und Kata habe ich nicht vergessen. Danke für die vielen guten Gespräche und Anregungen.

Ach, klar die vielen lieben Models, hier seien nur Saskia, Steffi, Karola, Eva, Elisa genannt, Danke. Ihr wart geduldig, bereit euch nach meinen Wünschen zu verbiegen, eigentlich ist ein Danke hier nicht genug.

Petra „Flöckchen“ Schuy möchte ich mit einschliessen, denn ohne ihren Kuchen und ohne ihre mitunter extravaganten Bildern wär es nur halb so schön.

Nicht unerwähnt bleiben soll Sylvia Sievers. Sie hat sich erst nach einigen Faux Pas in mein Herz geschlichen.Nun möchte ich sie aber nicht mehr missen.

Alle die, die ich hier nicht erwähnt habe, sei trotzdem gedankt.

 

Nachsatz:

Ich habe die Geburt 3 eigener Kinder hautnah miterlebt. Habe aber auch mit erlebt, wie sie mich verlassen haben. Nun muss ich mit erleben, wie meine Frau mich verläßt. Die Frau, die ich seit mehr als 30 Jahren liebe. Die Frau, die mein Lieblingsmodel in der Fotografie war. Die Frau, die mir den besten Sex beschert hat. Die Frau, mit der ich alt werden wollte. Die Frau, für die ich mein Leben hergebe.